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Gemeinderatsbericht - Sitzung 2-4 / 2017

Das "Fasnachtsdörfli" soll optimiert werden
Mümliswil-Ramiswil Die Fasnacht 2017 war ein Erfolg – trotzdem soll eine Arbeitsgruppe für Verbesserungen sorgen.

von Josef Tschan-Studer

2016 stimmte der Gemeinderat dem neuen Konzept, die Fasnacht im Brühl zu konzentrieren, des Guldentaler Fasnachtskomitees (GFK) und des Obernarren Rüschu I zu. Das "Fasnachtsdörfli im Brühl" brachte dann im Februar schliesslich den vom GFK angedachten Erfolg, nachdem das Konzept der Strassenfasnacht im Dorfkern langsam leicht "angestaubt" war. Die grosse Beteiligung zog sich von der Chesslete bis zum Bööggverbrennen durch. Schönes Wetter, keine Ferien sowie die gute Vorbereitung und Organisation trugen zu diesem Erfolg bei. Das GFK sowie der Obernarr waren jedoch ziemlich gefordert – gingen die Zusagen für die Beteiligung und den Betrieb einzelner Stüblis und Anlässe doch relativ kurzfristig ein. Was die einzelnen Akteure dann in der knappen Zeit auf die Beine stellten, verdient jedoch grosses Lob. Als positiv wurden die verschiedenen Lokale auf kleinstem Raum, der Schwinger Maskenball vom Samstag, die friedliche und gute Stimmung, die Verkehrs- und Sicherheitskonzepte sowie das Bööggverbrennen am Sonntagabend gewertet.

Lärm immer noch grösstes Problem
Negativ gewertet wurden das WC-Konzept, der Ausfall des Guggenkonzertes weil ein Zelt falsch platziert war), der Weg des Fasnachtsumzugs, die Lautstärke der Umzugswagen, offene Fenster der Stüblis, das Reinigungs- und Entsorgungskonzept allgemein sowie alkoholisierte Chessler am Kindermaskenball.
Das grösste Problem stellte aber nach wie vor der Lärm im Allgemeinen dar. Dies führte schon im Dorfzentrum immer wieder zu Reklamationen der Anwohner. Vor allem die musikalische Unterhaltung in den nicht befestigten Gebäuden (Stüblis und Zelte) sowie der aufgedrehte Bass führten zu Unmut bei der betroffenen Bevölkerung. Aus diesem Grund beschloss der Gemeinderat, umgehend eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich den negativen Punkten und dem gesichteten Verbesserungspotential annehmen soll. An seiner letzten Sitzung wählte der Rat deshalb je drei Mitglieder aus dem GFK und dem Gemeinderat in die Arbeitsgruppe – mit beratender Stimme wird ebenfalls die Koordinationsstelle Einsitz nehmen, die für die gesamten Bewilligungen zuständig ist.

Zuwachs auch Dank mehr Geburten
Die Guldentaler Bevölkerung hat im Jahr 2016 um neun Personen auf 2 461 (Jahr 2015 = 2 452) EinwohnerInnen zugenommen. Dies auch dank einer äussert erfreulichen Geburtenzahl von 29 (15) Kindern. Dem stand aber wieder eine relativ hohe Todesrate von 28 (26) Personen gegenüber. In Mümliswil lebten Ende 2016 2 101 (2083) Personen – im Dorf Ramiswil gab es leider erneut einen Rückgang um 9 EinwohnerInnen auf 360 (369). Der Ausländeranteil stieg auf 10.52 Prozent oder auf 259 (256) Personen. 2016 wurden 14 (6) Ehen geschlossen – aber auch zehn (5) geschieden.
Bei den häufigsten Wegzugsorten liegen die Gäuer Gemeinden deutlich vorne – 21 (13) Personen zog es vor den Berg. Wobei Oensingen scheinbar an Attraktivität verloren hat. Nur gerade zwei (21) Personen zog es 2016 in die Gäuer Metropole. An zweiter Stelle lag Balsthal 17 (24), gefolgt vom übrigen Kanton Solothurn 19 (14). Den grössten Teil der Wegzüger machte die Altersgruppe der 18 bis 65-Jährigen aus.
Demgegenüber fanden 13 (10) Personen aus Balsthal, 10 (2) aus Oensingen, 15 (6) aus dem übrigen Gäu sowie 19 (25) aus dem übrigen Kanton Solothurn den Weg ins schöne Guldental. Auch die Zahl der Personen, die direkt aus dem Ausland zuzogen ist wieder leicht gestiegen und betrug 28 (21) Zuzüger. 2015 war diese Zahl gegenüber dem Vorjahr markant gesunken 21 (41). Die gesamte Bevölkerungsstatistik 2016 finden Sie hier...

Im Weiteren hat der Rat -
  • sich eingehend mit dem Dossier "Kompetenzzentrum Demenz – Nachfolge Stapfenmatt" befasst und sich positiv zu einer Zusammenarbeit mit dem Planungsgremium geäussert. Die Betriebsbewilligung für die Institution "Stapfenmatt" in Niederbuchsiten läuft 2021 aus. Bis zu diesem Zeitpunkt soll ein entsprechender Ersatz bereitstehen, der sich ausschliesslich um die Betreuung Demenzkranker kümmert und die Anzahl Betten soll von 25 auf 50 ausgebaut werden. Als Betriebsform kann sich der Rat auch eine Aktiengesellschaft vorstellen, an der sich jede Gemeinde nach ihren Möglichkeiten beteiligen kann.
  • Rolf Jeggli (Ersatzmitglied Gemeinderat) einstimmig als Vertreter in die Arbeitsgruppe "Regionale Jugendarbeit Thal" gewählt. Der Sitz war lange Zeit vakant. Dank der internen Reorganisation und dem jungen Präsidenten, Fredy Kreuchi weht nun aber im Thal ein frischer Wind in Sachen Jugendar-beit.
  • festgehalten, dass alle Stimmberechtigten das Recht haben, sich an den Wahlen in Kommissionen und als Delegierte zu beteiligen. Aus diesem Grund soll am 1. Juni ein Inserat erscheinen, in dem alle zu besetzenden Ämter und Delegationen für die Periode 2017/2021, die Anmeldedaten sowie das Wahldatum aufgeführt sind.
  • die Schlussabrechnung der Sanierung Fussballplatz Brühl einstimmig genehmigt. Die Baukosten konnten trotz Mehraufwand wegen widriger Wetterbedingungen eingehalten werden. Nach Abzug der Beteiligung durch den Fussballclub und einem grosszügigen Beitrag des Lotteriefonds verbleiben an die geplanten Bruttokosten von 260 000 Franken noch 180 761 Franken netto, was einer Aufwandunterschreitung von rund 4 240 Franken netto entspricht.

Lageplan Fasnachtsdörfli 2017 in Mümliswil
Aufwändige Planung Jedes Detail zur Fasnacht 2017 wurde in einem Verkehrs- und einem teils mehrseitigen Sicherheitskonzept festgehalten, wie dieser Planausschnitt zeigt.

Datum der Neuigkeit 19. Apr. 2017
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